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Korsika 1983: GR 20 und anderswo

Die Bilder stammen von der Wanderung im Juli/August 1983. Es sind analoge Bilder, also eingescannte Dias. Die Nachbearbeitung von Dias ist eine Sache für sich: Ausgebleichte Originale und viel Staub, der entfernt werden muss.

 

Calenzana Calenzana - Melaia
Melaia - Stranciacone Stranciacone - Ballone
Ballone - Col de Verghio Col de Verghio - Lac de Nino
Lac de Nino - Cirque de Manganu Breche di Capitello - Pietra Piana
Pietra Piana - Tattone Abstecher: Tavignano-Tal
Rast in Corte Vizzavona - Bergerie de Cardo
Bergerie de Cardo - Punta di Zorpi Punta di Zorpi - Lac de Bastani
Lac de Bastani - Bergerie des Pozzi Bergerie des Pozzi - Bastelica
Sartene Sartene - Grossa
Grossa - Belvèderè, Portigliolo Bastia

 

Nach dem sogenannten Probejahr für angehende Lehrer hatte ich endlich soviel Geld, dass wir uns jene Reise leisten konnten, die uns von unseren Freunden empfohlen worden war. "Geht doch den GR 20 auf Korsika", hieß es und wir folgten dem Ratschlag. Wir hatten kein Zelt, keine tauglichen Rucksäcke, geschweige denn warme Schlafsäcke. Nach deren Beschaffung blieb weniger, aber ausreichend Geld für die Reise. Das Zelt war ein Zweimannzelt von Quelle, das wir uns ausborgten. Zeit hatten wir genug, denn eine Anstellung als Lehrer war nicht in Sicht. Die bepackten Rucksäcke wogen 26 und 20 kg, befüllt mit Gaskocher und Kartuschen, ein Kochtopf für Suppen und Kaffee, Suppenwürfel und Kelpalge (gegen den Mineralienverlust) und Löskaffee. Selbstverständlich hatten wir genaues Kartenmaterial dabei. Wir hatten nicht vor, irgendwo mit Kosten verbunden zu nächtigen, im Juli und August ist es warm genug, um im Freien zu schlafen. Ob das auch immer und überall erlaubt sei, war uns egal. Nach der Zugreise bis Livorno und der Überfahrt nach Bastia, kamen wir irgendwann in Calvi an. Per Anhalter schafften wir noch die Strecke nach Calenzana, dem Start des GR 20. Einigermaßen erschöpft erreichten wir am nächsten Tag nach kurzer Wanderung unseren ersten Schlafplatz.
Was für jede Etappe zutrifft: Wandern war nur in den Morgenstunden und am Vormittag möglich - es wurde einfach zu heiß. Wir setzten für gewöhnlich die Wanderung frühestens ab 15:00 Uhr fort und gingen halt entsprechend lang, manchmal bis in die Dämmerung hinein.