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Fuchsrote Borstenhirse

(Setaria pumila)

VII — IX Home Ruderalfluren, segetale Lebensräume
15 — 60 cm indigen LC
Rispe nah
Synonyme: Setaria glauca var. pumila, Setaria lutescens, Gelbe Borstenhirse. Therophyt, coll-mont. Die Ährchen haben eine Borstenhülle aus 4 - 12 Borsten und stehen einzeln an der Hauptachse. Die Borsten sind erst gelblich, färben aber allmählich nach fuchsrot um. Sie besitzen feine Zähnchen, die zur Spitze hin gerichtet sind. Die obere Deckspelze ist querrunzelig. Die Laubblätter tragen am Grund lange, abstehende Haare (Lit). Die häufige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Borsten, Ährchen
 
 
Blattgrund
Aufnahmen: 12.07.2022 Pucking
 
Standort
Aufnahme: 23.07.2007 neben Maisacker in Hasenufer bei Pucking.
 
Ähre
 
 
Blatt
 
 
abstehende Haare
Laubblattspreiten am Grund mit abstehenden langen Haaren.
Aufnahmen: 01.08.2005 Traunau bei Marchtrenk.

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1873

"6. S. glauca. P. d. Beauv. (Panicum gl. L. — P. flavescens Mönch. — Pennisetum gl. R. Br. Bläulichgrüne Borstenhirse.)
Wurzel faserig, Halme 0,5—1,5' hoch, aus geknieeter Basis aufsteigend oder aufrecht mit rothen Knoten, sammt Blättern und Blattscheiden gröstentheils kahl, grasgrün, zuweilen röthlich überlaufen, Blätter lineallanzettlich, unterseits glatt, oberseits rauh, am Rande schärflich; Blattscheiden zusammengedrückt. Blatthäutchen zweiöhrig, langborstig. Scheinähre aus kurzen, einfachen, nur 1—2 Aehrchen tragenden Träubchen gebildet, länglich-walzlich , gedrungen; Borsten der Nebenhüllen länger als ihre Aehrchen, je zu 9—12 am Grunde jedes Zweigleins durch aufwärtsgekehrte Zäckchen scharf, zuletzt fuchsroth; Aehrchen blassgrün, eiförmig, um die Hälfte länger
als die obere Klappe. Spelzen deutlich querrunzelig. Durch das fuchsrothe Aussehen der Scheinähren zur Reifezeit auffallend und durch deutlich - runzelige Spelzen von S. viridis leicht zu unterscheiden.
Auf lehmigen Saatfeldern, feuchten sandigen Brachen, überschwemmten Wiesen, in Auen, auf Haidetriften. Auf Granit, Gneiss, Sandstein, Kalk. Im ganzen Gebiete gemein, meist in grossen Heerden. Steigt über 3000' auf.


Juli — Aug
"

 

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, I. Band (Seite 11), Linz 1873, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 03.01.2026

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