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Loeflings Gauchheil

(Lysimachia loeflingii)

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5 — 30 cm indigen k.A.
Habitus
Synonyme: Anagallis arvensis f. azurea, Anagallis arvensis ssp. latifolia, Anagallis arvensis var. caerulea (Gouan). Therophyt, coll-mont. Die radförmigen Kronen sind blau. Die Blütenstiele sind länger als ihr Deckblatt. Die Kronzipfel haben randlich viele Drüsenhaare, die man aber nur mit einer Lupe gut sehen kann. Das zugespitzte Kelchblatt ist nur geringfügig kürzer als ein Kronblatt (Lit). Die breiten Blätter sind hellgrün. Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW. Aufnahme: 18.04.2014 Liznjan
 
Blüten
 
 
Blüte
Aufnahmen: 01.05.2008 Premantura

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"944. A. arvensis L. (Acker-G . — Hühnerdarm.)
Wurzel spindelig, Stengel 3"— 1' hoch, von der Basis an ausgebreitetästig, aufsteigend oder liegend, sammt den Aesten 4kantig, kahl wie die ganze Pflanze. Blätter gegenständig, seltener zu 3 oder quirlig, sitzend, eiförmig oder eilänglich, spitz, ganzrandig, grasgrün, unterseits schwarzpunktirt. Blüthen einzeln, in den Blattwinkeln gegenständig gestielt. Blüthenstiele länger als das Blatt, bei der Fruchtreife im Bogen herabgekrümmt. Kronen mennigroth oder azurblau. Enthält in allen Theilen ein scharfes Prinzip und wurde ehedem gegen Fallsucht, Melancholie, Wasserscheu, Gelbsucht und Wassersucht angewendet.
Juni — Herbst


Aendert ab:

  • α phoenicea (A. arvensis fl. dan. — A. phoenicea Scop.) Kronen mennigroth. Zipfel am Rande feindrüsig-gewimpert.
  • β caerulea (A. caerulea Schreb.) Kronen tiefazurblau, an der Basis roth, Zipfel am Rande kahl.

 

  • α Auf trockenen, schotterigen Aeckern, Neubrüchen, Stoppelfeldern, auf lehmigen oder humosen Boden, über Kiesgrund, Sand, Gneiss, Granit und Kalk, in ebenen und bergigen Gegenden des ganzen Gebietes höchst gemein, oft unkrautartig wuchernd.
  • β Seltener auf Aeckern, über Donau- und Traunalluvium, z. B. auf Aeckern beim Kaplan- und Posthofe nächst Linz unter var. α. Auf Aeckern der Haide, z. B. zwischen Neubau und Maria Trenk massenhaft (Saxinger)."
Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 224), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 10.02.2026

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