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Aufrechte Waldrebe

(Clematis recta)

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1 — 1,5 m indigen NT
Synonyme: Anemone recta, Clematis bracteosa, Clematis tenuiflora. Hemikryptophyt, coll-sm. Der Stängel ist krautig, aufrecht und nicht kletternd (an einer steilen Böschung kann der Stängel auch einmal liegen); der Stängel ist meist rötlich braun. Die unpaarig gefiederten Laubblätter haben 3 — 7 Blättchen. Der Blütenstand ist eine aufrechte Rispe, das schmalblättrige Perigon ist weiß (Lit). Die Art fehlt in Vorarlberg, Tirol und Salzburg. Sie ist im nördlichen Alpenvorland gefährdet, im südöstlichen Alpenvorland stark gefährdet (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
 
 
 
 
Koordinaten des Standortes: 48°13'12.85"N, 14°15'14.33"E. Aufnahmen: 15.06.2019 Traun
 
07.06.2020 Pucking
 
Clematis recta
28.05.2016 Sabotin
 
 
 
14.06.2009 Pucking

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"1072. C. recta L. (Steife W.)
Wurzelstock walzlich, knotig, senkrecht. Stengel 2 — 5' hoch, aufrecht, steif, krautig, gestreift, unterhalb kahl, oberwärts flaumig, ästig, Aeste und Blattstiele gegenständig. Blätter fiederschnittig, hellgrün, oberseits kahl, unterseits zerstreut-flaumig. Abschnitte eiförmig bis lanzettlich, manchmal herzförmig zugespitzt, ganzrandig. Blüthen aufrecht in endständiger, doldentraubiger oder rispenförmiger Trugdolde. Kelche blumenartig, schmutzigweiss, 1" im Durchmesser. Kelchblätter sternförmig ausgebreitet, keilig-länglich, stumpf, auswendig am Rande flaumig - eingefasst, sonst kahl. Krone fehlend. Früchtchen rostbraun, zuletzt schwarzbraun, ziemlich kahl, in einen langen zottigen Schweif auslaufend. Alle Theile der Pflanze brennend-scharf und blasenziehend.
Juni -Juli


In Auen, an Ufergebüschen, besonders über Donau- und Traunalluvionen, Löss, lehmbestreutem Kalk- und Gneissboden. Längs der Donau zwischen Passau und Engelszell, an Ufern bei Neuhaus, Ottensheim, in Auen um Steyregg, Ens. Unter Gebüsch auf der langen Wiese vor St. Peter bei Linz, in Auen um Seidlufer. In Auen längs der Traun bei Ebelsberg, Neubau, Wels, Lambach, um Steyr. In den Kalkalpen selbst nicht häufig.
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 335), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 06.03.2026

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