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Damaszener Schwarz­kümmel

(Nigella damascena)

V — VII Home Trockenrasen, Ödland, Wegränder
15 — 35 cm mediterran LC
Nigella damascena
Synonyme: Erobathos damascenum, Melanthium damascenum, Nigella caerulea, Nigella nana, Nigella romana. Therophyt, planar-um. Direkt unter der Blüte befindet sich eine fein zerteilte Hochblatthülle. Die 5 Blütenhüllblätter sind hellblau. Die Griffel stehen waagrecht ab. Die Frucht ist eine Kapsel (Lit). In Österreich nur als Zierpflanze mit gefüllten Blüten ("Gretl in der Stauden"), selten verwildernd (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Nigella damascena
 
 
Nigella damascena
Aufnahmen: 07.06.2014 Rakalj
 
Nigella damascena
Aufnahme: 09.06.2014 Uvala Cisterna
 
aufgesprungene Kapsel
Aufnahme: 10.06.2014 Uvala Cisterna

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"1115. N. arvensis L. (Acker-Sch. — Wilder Sch.)
Wurzel spindelig, senkrecht. Stengel 3 —12" hoch, aufrecht, meist ausgebreitetästig, vielblüthig, sammt den Blättern kahl oder an der Basis behaart. Blätter kurzgestielt, grasgrün, 2 — vielfach - fiedertheilig. Zipfel fein lineal, ganzrandig. Blüthenhülle fehlend. Kelchblätter genagelt, eirund, zugespitzt, weiss, grüngeadert, an der Spitze bleichhimmelblau. Kronblätter genagelt. Nagel walzlich, wagrecht - abstehend, nach aufwärts ein geschwollenes Knie bildend, in die 2lippige Platte übergehend. Oberlippe aufrecht, länglich-eiförmig, blaugrün und blassgelbberandet, mit einem fädlichen, gelb- und blaubebanderten Fortsatze. Unterlippe wagrecht, gewölbt, am Rande gewimpert, tief - 2spaltig. Zipfel gelb- und blaubebändert. Staubkölbchen kurz begrannt. Kapseln 5, länglich, kahl, auf dem Rücken mit 3 Längsnerven, langgeschnabelt, von der Basis bis zur Mitte untereinander verwachsen. Samen schwarz, 3kantig, feinkörnigrauh, scharfschmeckend, zerrieben einen angenehm würzigen Geruch gebend.
Juli — October


Auf thonigen, lehmigen Saatfeldern; über Traunalluvium auf der Haide. Auf Aeckern längs der Zizlauer Eisenbahn, in Nähe des Hochstrasserwaldes. Zwischen Hörzing und Neubau u. s. stellenweise, aber nicht getreuen Standortes, in manchem Jahre auf einem Acker unkrautartig häufig, im folgenden sehr vereinzelt oder verschwunden.


N. damascena L. sp. in Gärten unter dem Namen Gretl in der Staude häufig gezügelt, aber nicht verwildernd, unterscheidet sich durch höheren Wuchs, eine fein zerschlitzt - blättrige, die Kelche umgebende Hülle, hellhimmelblaue Kelche, grannenlose Staubkölbchen und von der Basis bis zur Spitze verwachsene Kapseln.
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 369), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 13.03.2026

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