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Knollen-Hahnenfuß

(Ranunculus bulbosus)

IV — V Home Magerrasen, Böschungen
15 — 40 cm indigen LC
gesamt
Synonym: Ranunculastrum bulbosum. Hemikryptophyt, coll-um. Der Stängel ist im Boden knollig verdickt (nicht die Wurzeln). In den unteren Bereichen ist die Pflanze abstehend behaart, nach oben hin nimmt die Dichte der Behaarung ab bzw. die Behaarung ist anliegend. Die herabgeschlagenen Kelchblätter sind an der Außenseite zottig behaart. Die Blüten sind gelb.Die Schnäbel der flachgedrückten Nüsschen sind gekrümmt. Die Grundblätter sind 3-zählig handförmig (Lit). Die häufige, giftige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor. Sie ist lediglich im nördlichen Alpenvorland beinahe gefährdet (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Blüte groß
 
 
Blüte groß
 
 
Blüten seitlich
 
 
Blätter
09.04.2020 an der Böschung der Autobahn in Pucking
 
Ranunculus bulbosus
 
 
Ranunculus bulbosus
 
 
Ranunculus bulbosus
 
 
Ranunculus bulbosus
Die Kelchblätter sind herabgeschlagen. Der Knollen-Hahnenfuß besiedelt Trockenstandorte. Die Früchte sind flachgedrückt.
 
Ranunculus bulbosus
Stängel und Blätter sind abstehend behaart.
 
Ranunculus bulbosus
Mit den Fingern ein wenig in der Erde bohren - so kann man die Knolle leicht erfühlen. Aufnahmen: 21.05.2016 Spitz

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"1106. R. bulbosus L. (Zwiebelwurzeliger H.)
Wurzel ein Faserbüschel ohne Ausläufer. Stengel 0,5—1,5' hoch, aufrecht, meist ästig, vielblüthig, sammt den Blättern zottig, zerstreutbehaart oder fast kahl, an der Basis zwiebelförmig-verdickt. Blätter grasgrün, die grundständigen gestielt, einfach- oder doppelt-3schnittig. Abschnitte 3lappig oder 3spaltig, ungleich-eingeschnittengezähnt. Stengelblätter gleichgestaltet, die oberen sitzend, 3spaltig, mit linealen, 2 — 3spaltigen Zipfeln. Blüthenstiele gefurcht. Kelche herabgeschlagen. Fruchtboden borstlich. Kronen goldgelb, 8— 12''' im Durchmesser. Fruchtköpfchen fast kugelig. Früchtchen zusammengedrückt, berandet, glatt, kahl, kurzgeschnabelt. Schnabel nicht so lang als das halbe Früchtchen, hakig-gekrümmt. Ist von den nahe verwandten Arten durch die zwiebelig - verdickte, einen Wurzelkopf heuchelnde Stengelbasis hinreichend verschieden.
Mai — Juli


Auf grasigen Abhängen, Wiesen, an Rainen, besonders über Kalk, aber auch über Granit, Gneiss, Quarzfels, Löss, sowohl in niedrigen als gebirgigen Gegenden an trockenen Stellen. Um Linz zunächst auf einem Ackerabhange ausser der Mariahilfer Linie, an Acker- und Strassenrändern am Freinberge und um Leonding. An Rainen längs der Urfahrer Hauptstrasse u. s. im ganzen Gebiete gemein."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 362), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 07.04.2026

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