Ranunculales > Ranunculaceae > Thalictrum minus ssp. pratense
(Thalictrum minus ssp. pratense)
| V — VI | Home | lichte Wälder, steinige Hänge |
| 20 — 60 cm | indigen | VU |
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| Synonym: Thalictrum praecox. Hemikryptophyt, coll-mont. Der Stängel und die Laubblätter sind kahl. Die Laubblätter haben keine Nebenblättchen. Sie sind am geraden bis schlängeligen Stängel mehr oder weniger gleichmäßig verteilt (Lit). Die Unterart kommt in allen österreichischen Bundesländern außer Vorarlberg, Wien und Burgenland vor. Sie ist in der Böhmischen Masse vom Aussterben bedroht, im nördlichen Alpenvorland stark gefährdet. Im südöstlichen Alpenvorland und im pannonischen Raum kommt sie nicht vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW. |
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| Aufnahmen: 05.06.2011 Wiese in der Au beim Weikerlsee nahe dem Mitterwasser |
Aus der Flora von Oberösterreich 1883 |
"1076. T. minus L. ( T. montanum Wallr — T. vulgare a. glaucum fl. v. Wien. Kleine W.)
α und β Auf Donaualluvium. Auf Rosenauerwiesen in Urfahr, auf der Strasserau, an Zäunen in Nähe des Posthofes und Seilergütls, auf Anhöhen und in Auen bei Steyregg und Ens. An Felsen, Waldrändern der Berg- und Voralpenregion über Kalk, z. B. im Bodinggraben, auf Kalkgerölle des Budergrabens im Redtenbach (Oberleitner). In Hopfing bei Molln, im Nadelholze beim Aufstiege in die Feichtau, in der Grünau. |
| Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 338), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung. |
| Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte |
Letzte Bearbeitung 20.04.2026