Geraniales > Geraniaceae > Geranium phaeum ssp. lividum
(Geranium phaeum ssp. lividum)
V — VI | Home | Hochstaudenfluren, Fettwiesen |
40 — 60 cm | indigen | LC |
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Hemikryptophyt, mont (-sa). Der Teilblütenstand ist 2-blütig. Die schmutzig-lila und selten blassrosa Kronblätter sind zumindest gezähnelt mit einem helleren Zentrum. Die Laubblätter sind bis über die Mitte geteilt, die 5 — 7 Abschnitte kerbsägig bis fiederspaltig. Die Blütenstiele tragen kurze Drüsenhaare und zerstreut längere Seidenhaare (Lit). Die Unterart kommt in Österreich indigen in Tirol, Kärnten und Salzburg vor, in der Steiermark unbeständig und in Niederösterreich lokal eingebürgert. Ob sie in Oberösterreich vorkommt (s.u. bei Duftschmid) ist fraglich (Lit). |
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13.06.2011 San Romedio |
Aus der Flora von Oberösterreich 1885 |
"1369. G. Phaeum L. (Schwarzvioletter St.)
α In Hainen, Holzschlägen, auf Wald- und Bergwiesen, über Wienersandstein der Vorberge und über Kalk der Berg- und Voralpenregion des Traunkreises und Salzkammergutes; var. α gemein. Mit subalpinen Wässern über Alluvium und in Auen niedriger Gegenden angesiedelt. Häufig am Neustiftbache bei Neustift, am Dambache bei Windischgarsten, an der krummen Steyerling bei Molln, an der Steyerling im Stoder; um Kirchdorf, Michldorf, Klaus. Massenhaft in Hainen bei Steyr, Hall, längs der Krems bei Kremsmünster. Längs der Traun in Auen und Hainen die ganze Haide entlang. Um Lambach, Aistersheim (Keck). Auf Bergwiesen um Gmunden, Ischl, im Echernthale bei Hallstatt (Kerner), um Mondsee, Weissenbach am Attersee. Hie und da als verwilderter Gartenflüchtling, auch über Granit, z. B. am Freinberge bei Linz, im Becken von Grein (Henschl). |
Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 138), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung. |
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Letzte Bearbeitung 12.02.2025