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Rebići-Blaz

Koordinaten: 45° 0'15.37"N, 14° 2'15.72"E

Das westseitige Ufer der langgezogenen Raša-Bucht (Raški zaljev) mit Blick auf Trget. Von Rebići führt die Straße ziemlich steil hinab zum Meer. Wenn man mit dem Rad unterwegs ist, sollte man bedenken, dass der Rückweg ein langer und steiler ist. Auch mit dem eBike kann es problematisch werden, wenn der Akku leer wird.
 
Trget auf der anderen Seite der Raša-Bucht mit seinen zwei Restaurants, die vor allem am Abend sehr gut besucht sind (hervoragende Muschelgerichte mit Miesmuscheln, Warzige Venusmuscheln und Arche Noah-Muscheln).
 
Schräg abfallende Felsplatten mit gut erkennbarer Grauer und Weißer Zone und der typischen Vegetation, darüber der Wald, der hier überall die Hänge der Raša-Bucht bedeckt.

Die Vegetation zwischen Wasserlinie und Baumbestand

Mittlerer Kreuzdorn Salbeiblättrige Zistrose
Strand-Wegerich Pfriemenblättriger Wegerich
Salz-Alant Meerfenchel
Klebriger Alant Portulak-Salzmelde
Gegitterter Strandflieder Stahlblaue Mannstreu
Ebensträußige Eberwurz Gebräuchlicher Salbei
Stech-Wacholder Stechender Spargel
Mittelmeer-Strohblume Steineiche
Terpentin-Pistazie Perückenstrauch
Christusdorn Stech-Wacholder
Stech-Winde Baumheide
Erdbeerbaum Breitblättrige Steinlinde
 
Manna-Esche  

 

Etwa 500 m weiter in südlicher Richtung gelangt man zur Bucht Blaz mit einigen Bootsanlegestellen und einer kleinen Bar, die nur zeitweise geöffnet hatte. Mittlerweile ist sie abgebaut (2019).
 
Schnorchelparadies ist es keines, das Wasser ist zu trüb, einige Unterwasserquellen erzeugen kalte Schlieren.
 
Ein befestigter Weg führt am Ende der Bucht weiter zu einer zweiten Bucht mit einer verfallenen Mühlenanlage. Am Ufer fallen die vielen Horste der Stech-Simse auf. In dieser Halophytenflur kommen auch die Salz-Aster und das Soda-Salzkraut vor.
 
An der alten Römerstraße, die 3 m oberhalb des Meeres entlang führt, hat man an manchen Stellen freie Sicht auf das Wasser und bemerkt überall sprudelnde Süßwasserquellen (s.u.). Das Wasser in dieser Bucht muss ziemlich brackig sein.
 
Aufnahmen: 08.08.2016
Weiter zur verfallenen Mühlenanlage