Caryophyllales > Polygonaceae > Rumex obtusifolius ssp. obtusifolius
(Rumex obtusifolius ssp. obtusifolius)
| VII — X | Home | Fettwiesen, Ackerränder, Waldschläge |
| 60 — 120 cm | indigen | LC |
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| Synonyme: Lapathum obtusatum, Rumex obtusifolius var. agrestis, Rumex obtusifolius var. discolor, Wiesenampfer, Altes Ross. Hemikryptophyt, coll-sa. Die Spreite der unteren Blätter ist am Grund herzförmig, keines der Blätter schmeckt sauer. Der Blütenstand trägt in der oberen Hälfte keine Laub- oder Hochblätter. Nur 1 der inneren Perigonblätter weist eine deutliche Schwiele auf, die Inneren Perigonblätter sind gezähnt und weisen deutliche Nerven auf. Die dünnen Blütenstiele sind bis zu 2,5x so lang wie das Perigon. Die Blütenstiele sind im unteren Drittel gegliedert. Düngungszeiger (Lit). Die häufige Unterart kommt in allen österreichischen Bundesländern vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW. |
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| Auf dem Ampfer kann man häufig die Saumwanze und den Ampfer-Spitzmausrüssler antreffen. Durch den Gehalt an Oxalsäure kann der Wiesenampfer schwach giftig bis giftig sein (Lit). |
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| Gezähnte innere Perigonblätter mit Schwielen. Die Blütenstiele sind im unteren Drittel gegliedert. Aufnahmen: 24.09.2022 Wiese an der Oberkante der Puckinger Leiten |
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| Aufnahme: 01.05.2020 Waldschlag in St. Leonhard, Pucking |
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| Aufnahmen: 15.07.2014 am Weg zur Ruine Stauf |
Aus der Flora von Oberösterreich 1876 |
"439. R. obtusifolius. L. (Stumpfblättriger A.)
NB. Kömmt R. obtusifolius in einer dieser Formen mit blutrothen Stengeln, Aesten, Blatt- und Perigonstielen und Adern, dabei oft mit blutiggefleckten Wurzelblättern oder ganz purpurn überlaufen vor, so bildet er den R. obtusifolius discolor Sturm. Auf Wiesen, an Wegen, Dörfern, besonders an der Südseite von Wohnungen, an buschigen Bachufern, Gräben. α , β, γ allenthalben im Gebiete sehr gemein, ohne Unterschied der Bodenart. Hier und da als Unkraut auf Aeckern, z. B. um Kirchdorf, in Strassengräben bei Klaus. Die var. discolor sehr zerstreut und vereinzelt auf humusreicherem Boden, um Dörfer und Bauernhöfe der Mühlkreisberge auf Granitboden. Um Kirchschlag nächst der Kirche und Badhaus, in der Glasau, zu Hellmonsödt, Reichenau, Windhaag, Rechberg, Zellhof kömmt R. obtusifolius ausschliesslich in der Form microcarpus discolor, und zwar vorzüglich an der schattigen Südseite der Gebäude vor." |
| Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, II. Band (Seite 378), Linz 1876, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung. |
| Zum Ortsverzeichnis einiger bei Duftschmid angegebenen Standorte |
Letzte Bearbeitung 03.02.2026