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Woll-Hahnenfuß

(Ranunculus lanuginosus)

IV — VII Home Edellaubwälder
50 — 70 cm indigen LC
Gesamtansicht
Synonym: Ranunculastrum lanugulosum. Hemikryptophyt, coll-sa. Die Pflanze ist dicht abstehend behaart, die Grundblätter sind 5-teilig. Die Krone ist goldgelb. Die Kelchblätter sind nicht herabgeschlagen. Die kahlen Nüsschen sind berandet und stark zusammengedrückt, sie haben einen hakig gekrümmten Schnabel. Giftpflanze (Lit). Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor. Sie ist nur im pannonischen Raum gefährdet (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Habitus
 
 
Blüte groß
 
 
Blüte seitlich
Aufnahmen: 11.04.2020 Pucking
 
Woll-Hahnenfuß
 
 
Woll-Hahnenfuß
 
 
Woll-Hahnenfuß
Aufnahmen: 14.04.2007 Granitweg bei Untermühl.

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"1103. R. lanuginosus L. (Zottiger H. — Wolliger H.)
Wurzelstock abgebissen, in ein dichtes Faserbüschel aufgelöst. Stengel 1—3 ' hoch, aufrecht, ausgesperrt-ästig, vielblüthig, stielrund, röhrig, sammt den Blättern von langen, abstehenden, gelblichen Haaren zottig. Blätter trübgrün, weich, schlaff, die grundständigen langgestielt, handförmig, 3 — 5lappig. Lappen seicht-3spaltig und ungleicheingeschnitten-gezähnt. Stengelblätter gleichgestaltet, die oberen sitzend, 3theilig mit länglich-lanzettlichen Zipfeln. Blüthenstiele stielrund, nicht gefurcht. Kelche abstehend. Fruchtboden kahl. Kronen tief orangefarben, 8—12''' im Durchmesser. Fruchtköpfchen fast kugelig. Früchtchen zusammengedrückt, berandet, kahl, lang-geschnabelt. Schnabel fast so lang, als das halbe Früchtchen, schneckenförmig-eingerollt. Der weitabstehenden Aeste, der gelbwolligen Behaarung, der breitgelappten Blätter und der tieforangefarbenen Kronen halber nicht leicht zu verkennen.
Mai — Juli


An quelligen oder feuchten Waldstellen, in feuchten, schattigen Gebüschen, an Wassergräben, besonders über thonigem, mergeligem Boden, Gneiss, Granit, Sandstein und Kalk in ebenen, bergigen und subalpinen Gegenden (bis 4000'). Um Linz, zunächst im Strassengräblein beim Sofiengütchen und am Niedernreither Waldbache. Am Waldrande hinter Margarethen, in der Diesenleithen im Haselgraben und bei Heilham in Urfahr an den Bächen u. s. im ganzen Gebiete gemein.
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 360), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 24.03.2026

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