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Gold-Fingerkraut

(Potentilla aurea)

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5 — 20 cm indigen LC
Potentilla aurea
Synonyme: Fragaria aurea, Potentilla halleri. Hemikryptophyt, (om-)sa-alp. Die Grundblätter sind 5-zählig und die Blättchen besitzen nur gegen die Spitze hin wenige Zähne, wobei der Endzahn kleiner als die seitlichen ist. Die Blättchen sind am Rand anliegend und silbrig glänzend behaart. Die Kelchblätter sind meist nur halb so lang wie die Kronblätter. Diese sind gelb und ausgerandet und haben eine orange-gelbe Basis (Lit). Die häufige Art kommt im alpinen Naturraum in allen österreichischen Bundesländern (außer Wien und Burgenland) vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Potentilla aurea
 
 
Potentilla aurea
5-zählige Grundblätter, am Rand anliegend behaart. Aufnahmen: 27.05.2012 am Weg zur Auener Alm, Stoanerne Mandl, Sarnthein
 
Potentilla aurea
 
 
Potentilla aurea
Aufnahmen: 24.07.2000 am Scheiblsee (Hengst)

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1461. P. aurea L. (P. Halleri Ser. Goldblumiges F.)
Wurzelstock spindeligästig, mehrköpfig, Köpfe oft holzige, niederliegende, rasenbildende Stämmchen treibend, Stengel 3"—1' hoch, dünn, schlaff, aufsteigend oder aufrecht, sammt Blatt- und Blüthenstielen und Kelchen anliegendbehaart, armblättrig, oben trugdoldigästig, mehrblüthig. Blätter, die unteren 5schnittig, gestielt, die obersten meist 3schnittig, sitzend. Abschnitte verkehrteiförmig oder länglichkeilig, vorne tiefgesägt, gleichfärbig, grasgrün, glänzend, oberseits ziemlich kahl, unterseits am Mittelnerven, an den Seitenadern und am Rande von langen, angedrückten Haaren seidig glänzend wie mit einem Silberstreifen eingefasst. Kronen gross, 8 — 10''' im Durchmesser. Kronblätter goldgelb mit einem orangegelben Flecken an der Basis. Schalfrüchte kahl, unberandet. Von der sehr ähnlichen, grossblumigen Form der P. verna, für deren subalpine Form sie von einigen erklärt wird, durch die streifenartige, seidigglänzende Einfassung der Blätter und eine viel spätere Blüthenzeit hinreichend verschieden.
Mai — Juli


Auf grasigen Jochen, an waldigen Stellen der Kalkvoralpen bis zum Krummholze der Alpen, aber auch in subalpine Thäler herabsteigend. Am Högernberg bei Weyer, am Grestenberg, am hohen Nock, in der Steyerling, am Ring in der Hetzau, in der Pernerau, am Kasberg, auf allen Stoder- und Spitaleralpen. Am Stubwieskogel, auf der Speikwiese, am Warschenegg. Am Wege zu den Gosauseen, am Schnecken des Dachsteingebirges (Kerner). Am Schafberge und auf den meisten höheren Gebirgen des Salzkammergutes."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 220), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 02.07.2026

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