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Sumpf­dotterblume

(Caltha palustris)

III — IV Home Sumpfwiesen, Gräben, Bachufer
15 — 30 cm indigen LC
Hemikryptophyt, coll-sa. Die ganze Pflanze ist kahl. Die Blätter sind nierenförmig, gekerbt und oft glänzend. Einfache Blütenhülle, Balgfrucht. Die Pflanze ist leicht giftig (Lit). Die häufige Art kommt in allen Naturräumen aller österreichischen Bundesländer vor. Sie ist nur im pannonischen Raum gefährdet (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW. Die Sumpfdotterblume kann man auch im Augst noch blühend antreffen (s.u.).
 
07.05.2011 Kasberg
 
blühend und fruchtend
 
 
Früchte
 
 
Blatt
Aufnahmen: 19.05.2025 Pürgschachenmoor
 
Caltha palustris
 
 
Caltha palustris
25.07.2016 Portlaalpe
 
Caltha palustris
16.04.2005 Angerholz (Lichtenberg), bei Ulrichsberg.
 
Caltha palustris
 
 
Caltha palustris
18.08.2008 am Ufer des Offensees
 
Blätter
Aufnahme: 15.07.2024 beim Schafferteich
 

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"1110. C. palustris L. (Sumpf-D. — Grosse Schmalzblume.)
Wurzel büschelig-zaserig. Stengel 0,5—1,5' lang, aus liegender Basis aufsteigend, stielrund, röhrig, ästig, vielblüthig, kahl wie die ganze Pflanze. Blätter sattgrün, etwas fleischig, glänzend, kleingekerbt, die unteren gestielt, herzförmig-rundlich mit abstehenden oder genäherten oder übereinanderliegenden Herzöhrchen, die oberen sitzend, meist nierenförmig-3eckig. Blattstiele rinnig, nach unten breiter, langscheidig-umfassend. Kelche blumenartig, feuriggoldgelb, sehr glänzend, aussen oft grünlich. Krone fehlend. Kapseln länglich, zusammengedrückt, fast hülsenartig mit der Spitze nach aussen gebogen, kahl, querrunzelig. Verdächtige, flüchtigscharfe, vom Viehe unberührte Pflanzen.
April — Mai


In Wassergräben, Wiesenrinnen, Moorgruben, auf feuchten Wiesen, an Flussufern, Teichrändern, Quellen niedriger und gebirgiger Gegenden besonders über Sandboden, Gneiss, Granit, Glimmerschiefer, Löss, Mergel im ganzen Gebiete sehr gemein, selbst von den Voralpenthälern zu den Sennerhütten aufsteigend."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 365), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
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 Letzte Bearbeitung 05.03.2026

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